Externes Objektträger-Gipsnest
Hallo Zusammen,
da jetzt die aktive Phase für die meisten Ameisen vorüber ist fängt für uns Halter wieder die "Bastelphase" an.
Ich möchte kurz mei neues externes Objektträger Gipsnest vorstellen, vielleicht hilft das jemanden.
Was habe ich mir dabei gedacht?
1. Von den Kosten ungeschlagen, in der Apotheke kostet ein Päckchen mit Objektträgern ca 2,60 Euro, das macht ca 5 cent pro Stück.
2. Es ist hier möglich alle Kammern voneinander getrennt anzulegen, dadurch können beim Wachstum der Kolonie nacheinander Kammern zugeschaltet werden.
3. Soll das Nest geöffnet werden um zum Beispiel Puppen, Geschlechtstiere oder Müll zu entfernen kann die Anzahl der Ausbrechenden Individuen minimal gehalten werden.
Der Bau: (Leider sind wenige Bilder gemacht worden, ich plane jedoch demnächst noch ein 2. Nest zu bauen, wenn bedarf besteht kann ich dann gern noch welche machen.)
1.
Auf eine Glasscheibe werden mit Doppelseitigem Klebestreifen 12 Objektträger aufgeklebt.
2.
Es wird eine Rechteckige Form um die Objektträger gelegt.
3.
Mit Gips ausgießen, nach dem Erstarren wird die Gipsplatte herrausgelöst.(Bild1)
4.
Kammern werden gefräst, unter jedem Objektträger genau eine. Die Kammern an je einer Stelle Verbinden.
5.
Sauber machen. (Farbe:Hier aus Malkasten)
6.
Objektträger drauf.
Fertig
ich verwende diese Nestform (mit je 3 Objektträgern pro Platte) schon länger und bin damit immer gut gefahren. werden kleinere Platten gegossen und verbunden kann zum reinigen einfach die verschmutzte herausgenommen werden und durch eine neue ersetzt werden. Die alte wird mitsamt der Ameisen in die Arena gelegt bis diese wieder ins Nest zurüchziehen.
Ich würde mich über Antworten freuen.
Viel Spaß beim Nachbauen
Noch ein paar Bilder:
da jetzt die aktive Phase für die meisten Ameisen vorüber ist fängt für uns Halter wieder die "Bastelphase" an.
Ich möchte kurz mei neues externes Objektträger Gipsnest vorstellen, vielleicht hilft das jemanden.
Was habe ich mir dabei gedacht?
1. Von den Kosten ungeschlagen, in der Apotheke kostet ein Päckchen mit Objektträgern ca 2,60 Euro, das macht ca 5 cent pro Stück.
2. Es ist hier möglich alle Kammern voneinander getrennt anzulegen, dadurch können beim Wachstum der Kolonie nacheinander Kammern zugeschaltet werden.
3. Soll das Nest geöffnet werden um zum Beispiel Puppen, Geschlechtstiere oder Müll zu entfernen kann die Anzahl der Ausbrechenden Individuen minimal gehalten werden.
Der Bau: (Leider sind wenige Bilder gemacht worden, ich plane jedoch demnächst noch ein 2. Nest zu bauen, wenn bedarf besteht kann ich dann gern noch welche machen.)
1.
Auf eine Glasscheibe werden mit Doppelseitigem Klebestreifen 12 Objektträger aufgeklebt.
2.
Es wird eine Rechteckige Form um die Objektträger gelegt.
3.
Mit Gips ausgießen, nach dem Erstarren wird die Gipsplatte herrausgelöst.(Bild1)
4.
Kammern werden gefräst, unter jedem Objektträger genau eine. Die Kammern an je einer Stelle Verbinden.
5.
Sauber machen. (Farbe:Hier aus Malkasten)
6.
Objektträger drauf.
Fertig
ich verwende diese Nestform (mit je 3 Objektträgern pro Platte) schon länger und bin damit immer gut gefahren. werden kleinere Platten gegossen und verbunden kann zum reinigen einfach die verschmutzte herausgenommen werden und durch eine neue ersetzt werden. Die alte wird mitsamt der Ameisen in die Arena gelegt bis diese wieder ins Nest zurüchziehen.
Ich würde mich über Antworten freuen.
Viel Spaß beim Nachbauen
Noch ein paar Bilder:
AW: Externes Objektträger-Gipsnest
gute Arbeit!Wie befestigst Du denn die Objektträger am Gips?
AW: Externes Objektträger-Gipsnest
Hallo,
dein Nest sieht wirklich gut aus!!
Und das "System" mit den auswechselbaren Kammern finde ich sehr praktisch!!
Wirklich gut überlegt!!
Mfg A_E_I_O_U
dein Nest sieht wirklich gut aus!!
Und das "System" mit den auswechselbaren Kammern finde ich sehr praktisch!!
Wirklich gut überlegt!!
Mfg A_E_I_O_U
AW: Externes Objektträger-Gipsnest
Hey,
schön, dass es dir gefällt.
Ich wollte sie gar nicht befestigen. Solange das Nest liegt werden die Ameisen es nicht schaffen sie herauszudrücken, weil die Objektträger 1. zu schwer sind und 2. sehr fest sitzen weil sie zuvor passgenau eingegossen wurden. (wird ein Objektträger entfernt und nicht wieder genau eingesetzt kann es passieren das Abfall in die Lücke gestopft wird, dann hebt es sich tatsächlich mit der Zeit ab, das dauert aber länger, so dass man reagieren kann.)
Als nächstes will ich eine stehende Variante bauen, weil ich vorhabe 5 Platten als Würfel zusammenzusetzen. Da sollen die Objektträger durch Metallschrauben (mit Rechteckigem Beileg-"Scheiben" gehalten werden.
schön, dass es dir gefällt.
Ich wollte sie gar nicht befestigen. Solange das Nest liegt werden die Ameisen es nicht schaffen sie herauszudrücken, weil die Objektträger 1. zu schwer sind und 2. sehr fest sitzen weil sie zuvor passgenau eingegossen wurden. (wird ein Objektträger entfernt und nicht wieder genau eingesetzt kann es passieren das Abfall in die Lücke gestopft wird, dann hebt es sich tatsächlich mit der Zeit ab, das dauert aber länger, so dass man reagieren kann.)
Als nächstes will ich eine stehende Variante bauen, weil ich vorhabe 5 Platten als Würfel zusammenzusetzen. Da sollen die Objektträger durch Metallschrauben (mit Rechteckigem Beileg-"Scheiben" gehalten werden.
- trailandstreet
- Fortgeschrittener Halter
- Beiträge: 3786
- Registriert: 21. August 2013, 13:48
AW: Externes Objektträger-Gipsnest
sieht gut aus! schön übersichtlich, sauber gearbeitet.
was verwendest Du bei Gips für einen Fräser. Ich hätte fast Bedenken, dass die Platte bricht, falls man mal zu fest andrückt.
was verwendest Du bei Gips für einen Fräser. Ich hätte fast Bedenken, dass die Platte bricht, falls man mal zu fest andrückt.
lorem ipsum
AW: Externes Objektträger-Gipsnest
Ich verwende einen Dremel mit Schleifstein.
Allerdings nehme ich mit einem ziemlich großem Bohrer (Durchmesser ca 20mm) schon ziemlich viel Material heraus bevor ich mit dem Dremel anfange. Das spart viel Zeit und außerdem muss ich mit dem Dremel nicht mehr in die Tiefe. Das die Platte bricht habe ich keine Bedenken, die ist 20mm dick und man muss nicht stark aufdrücken um den Gips zu Bohren.
Allerdings nehme ich mit einem ziemlich großem Bohrer (Durchmesser ca 20mm) schon ziemlich viel Material heraus bevor ich mit dem Dremel anfange. Das spart viel Zeit und außerdem muss ich mit dem Dremel nicht mehr in die Tiefe. Das die Platte bricht habe ich keine Bedenken, die ist 20mm dick und man muss nicht stark aufdrücken um den Gips zu Bohren.
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DermitderMeise
- Halter
- Beiträge: 3040
- Registriert: 1. April 2007, 09:24
AW: Externes Objektträger-Gipsnest
Ah - hatte mich schon gewundert wie man so regelmäßige "Plastikteich"-Abstufungen hinbekommt.
Definitiv optisch ansprechend, bei genügend Zeit werde ich versuchen so etwas nachzubasteln.
Danke für die Anregung und -leitung!
Definitiv optisch ansprechend, bei genügend Zeit werde ich versuchen so etwas nachzubasteln. Danke für die Anregung und -leitung!
AW: Externes Objektträger-Gipsnest
Also typische Gipsfräsen sehen für mich so http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fnordenta.de%2Fdata%2F(all)%2F3450A2A7ECAD30CEC1257C740018A78E%2F%2524file%2Fn.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fnordenta.de%2Fdefault.lss%26po%3D9E%26ag%3D15%26ar%3D1200_11605%26bz%3DTurbo-Cutter%2C%2520Jumbo%2520Gipsfr%25C3%25A4se%2C%2520(223)&h=300&w=76&tbnid=nh8yb_0tRjwWYM%3A&zoom=1&docid=DmYMfOM oder so http://www.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fwww.mwdental.de%2Ftypo3temp%2Fpics%2F74964_1_x_280xjpgg007898.tif-768c158780.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fwww.mwdental.de%2Fm-w-turbo-cutter-gipsfraeser-225210---laborfraeser-15964-d-pg-shop.html&h=110&w=69&tbnid=3zXRk81emFZarM%3A&zoom=1&docid=752Ao5CvAbr_KM&ei=EJ-IU6uqKPD04QSbmY aus. Hab leider kein unkommerzielles Bild gefunden und daher zwei Händler genommen (die ich nicht kenne) damit es nicht nach Schleichwerbung aussieht. Da splittert eigentlich nichts, ganz im Gegenteil Gipsfräsen müssen so grob sein, damit sie sich nicht zusetzen. Das gilt besonders für weiche Gipsarten, oder noch nicht ganz durchgetrockneten Gips. Für ganz glatte Stellen hilft dann eine Walze mit Sandpapier (80er nimmt viel weg, 240er ist dann so fein, dass keine Schleifspuren mehr erkennbar sind).
Zum Gips: Ich denke, ich würde Klasse 3-4 Gips (α-Halbhydrat) verwenden. Die Produkte tragen schon oft "Stone" oder "Rock" im Namen, und wenn es "extra hart" sein soll, dann sind auch noch Kunststoffbestandteile eingearbeitet (vielleicht weniger gesund). Diese Gipse haben oft eine etwas längere Verarbeitungszeit als Alabastergips (β-Halbhydrat), dafür aber auch ein besseres Fließverhalten (Blasenvermeidung) und eben viel höhere Härte. Andererseits ist dieser Gips feinporiger, es dauert also länger bis er durchfeuchtet.
Zum Gips: Ich denke, ich würde Klasse 3-4 Gips (α-Halbhydrat) verwenden. Die Produkte tragen schon oft "Stone" oder "Rock" im Namen, und wenn es "extra hart" sein soll, dann sind auch noch Kunststoffbestandteile eingearbeitet (vielleicht weniger gesund). Diese Gipse haben oft eine etwas längere Verarbeitungszeit als Alabastergips (β-Halbhydrat), dafür aber auch ein besseres Fließverhalten (Blasenvermeidung) und eben viel höhere Härte. Andererseits ist dieser Gips feinporiger, es dauert also länger bis er durchfeuchtet.