Camponotus sericeus - Haltungserfahrungen
AW: Camponotus sericeus - Haltungserfahrungen
26.02.08 Neue Kolonie angekommen.
Heute ist die neue Königin angekommen. Sie hat bereits eine Arbeiterin, eine Puppe, 4-5 große Larven die sich die Tage noch verpuppen müssten, eine kleinere Larve und 4 Eier.
Die Arbeiterin ist echt winzig, genauso wie die Puppe. Da war die des Männchens schon sehr viel größer.
Die Brut war etwas durcheinander geschüttelt, aber die beiden Ameisen haben sie sehr schnell wieder zusammen getragen. Vor allem die Arbeiterin war gut beschäftigt.
Das Reagenzglas habe ich offen und unbedeckt in ein kleines Becken gelegt, mit der Öffnung nahe des Einganges eines kleinen Ytong-Nestes. Dann das ganze erstmal dunkel gestellt.
Ich hoffe das sie bald umziehen, da der Wassertank fast lehr ist und etwas Wasser beim Transport durchgesickert ist. So, dass die Brut etwas feucht liegt.
Königin mit Männchen.
Eine der großen Larven habe ich rausgenommen und der Königin mit dem Männchen gegeben. Diese hat die Larve auch sofort angenommen.
Sollte daraus eine Arbeiterin werden, hilft diese vielleicht dabei noch mal Brut aufzuziehen. Dann wüssten ich sicher das diese Königin unbegattet ist, wenn dann wieder Männchen entstehen.
Diskussion hier.
Heute ist die neue Königin angekommen. Sie hat bereits eine Arbeiterin, eine Puppe, 4-5 große Larven die sich die Tage noch verpuppen müssten, eine kleinere Larve und 4 Eier.
Die Arbeiterin ist echt winzig, genauso wie die Puppe. Da war die des Männchens schon sehr viel größer.
Die Brut war etwas durcheinander geschüttelt, aber die beiden Ameisen haben sie sehr schnell wieder zusammen getragen. Vor allem die Arbeiterin war gut beschäftigt.
Das Reagenzglas habe ich offen und unbedeckt in ein kleines Becken gelegt, mit der Öffnung nahe des Einganges eines kleinen Ytong-Nestes. Dann das ganze erstmal dunkel gestellt.
Ich hoffe das sie bald umziehen, da der Wassertank fast lehr ist und etwas Wasser beim Transport durchgesickert ist. So, dass die Brut etwas feucht liegt.
Königin mit Männchen.
Eine der großen Larven habe ich rausgenommen und der Königin mit dem Männchen gegeben. Diese hat die Larve auch sofort angenommen.
Sollte daraus eine Arbeiterin werden, hilft diese vielleicht dabei noch mal Brut aufzuziehen. Dann wüssten ich sicher das diese Königin unbegattet ist, wenn dann wieder Männchen entstehen.
Diskussion hier.
AW: Camponotus sericeus - Haltungserfahrungen
02.03.08
Inzwischen ist die neue Kolonie in ihr Ytong-Nest eingezogen.
Sonst tut sich nicht viel, es hat sich noch keine Larve verpuppt.
Leider wurde die vorhandene Puppe beim Transport wohl verletzt, da sie nicht mehr beachtet wird und später sogar zum verkleinern des Eingangs benutzt wurde.
Die Königin bei der Brut, ganz rechts die Arbeiterin.
Das kleine Ytong-Nest. Die Ameisen sind in die linke Kammer gezogen.
Das gesamte Becken in dem die Kolonie vorerst lebt.
Inzwischen ist die neue Kolonie in ihr Ytong-Nest eingezogen.
Sonst tut sich nicht viel, es hat sich noch keine Larve verpuppt.
Leider wurde die vorhandene Puppe beim Transport wohl verletzt, da sie nicht mehr beachtet wird und später sogar zum verkleinern des Eingangs benutzt wurde.
Die Königin bei der Brut, ganz rechts die Arbeiterin.
Das kleine Ytong-Nest. Die Ameisen sind in die linke Kammer gezogen.
Das gesamte Becken in dem die Kolonie vorerst lebt.
AW: Camponotus sericeus - Haltungserfahrungen
19.03.2008
Eigentlich gibt´s nicht viel zu berichten. Leider eher schlechte Nachrichten.
Inzwischen hat sich eine der Larven verpuppt, aber eben nur eine.
Die anderen Larven wurden wohl gefressen. Zumindest sind nur noch mittlere und kleine Larven sowie Eier vorhanden.
Besser wurde es erst, nachdem ich ihnen zerteilte Fliegen direkt vor den Nesteingang gelegt habe. Zuvor habe ich es mit kleinen, frischtoten Heimchen probiert, diese wurden aber nicht angenommen.
Stattdessen wurden die eigenen Larven gefressen.
Seit ich die Fliegenteile anbiete ist es besser geworden, diese werden auch in´s Nest getragen und dort gefressen. Später landet der Abfall wieder draussen vor dem Nest. Inzwischen wurden auch wieder einige Eier gelegt.
Am Honigwasser oder überhaupt ausserhalb des Nestes hab ich die Arbeiterin seit dem Einzug nicht mehr gesehen.
Ich hoffe das bald eine neue Arbeiterin dazu kommt, und es sich dann besser entwickelt mit der Kolonie.
Bis dahin werde ich mal weiter Fliegenteile anbieten und hoffen das mehr Brut durchkommt und hoffentlich bald neue Puppen dazu kommen.
Stand: Königin, eine Arbeiterin, eine Puppe, vers. große Larven und einige Eier.
Eigentlich gibt´s nicht viel zu berichten. Leider eher schlechte Nachrichten.
Inzwischen hat sich eine der Larven verpuppt, aber eben nur eine.
Die anderen Larven wurden wohl gefressen. Zumindest sind nur noch mittlere und kleine Larven sowie Eier vorhanden.
Besser wurde es erst, nachdem ich ihnen zerteilte Fliegen direkt vor den Nesteingang gelegt habe. Zuvor habe ich es mit kleinen, frischtoten Heimchen probiert, diese wurden aber nicht angenommen.
Stattdessen wurden die eigenen Larven gefressen.
Seit ich die Fliegenteile anbiete ist es besser geworden, diese werden auch in´s Nest getragen und dort gefressen. Später landet der Abfall wieder draussen vor dem Nest. Inzwischen wurden auch wieder einige Eier gelegt.
Am Honigwasser oder überhaupt ausserhalb des Nestes hab ich die Arbeiterin seit dem Einzug nicht mehr gesehen.
Ich hoffe das bald eine neue Arbeiterin dazu kommt, und es sich dann besser entwickelt mit der Kolonie.
Bis dahin werde ich mal weiter Fliegenteile anbieten und hoffen das mehr Brut durchkommt und hoffentlich bald neue Puppen dazu kommen.
Stand: Königin, eine Arbeiterin, eine Puppe, vers. große Larven und einige Eier.
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25.03.2008 Arbeiterin geschlüpft.
Endlich tut sich was!
Aber erst nachdem ich aus Frust eine etwas ungewöhnliche Methode der Fütterung angewandt habe.
Bisher hab ich die Insektenteile immer vor dem Eingang zum Ytong-Nest gelegt und darauf vertraut das die Arbeiterin das Futter ins Nest bringt.
Leider tat sie das nicht oder kaum.
Also hab ich vor einer Weile einfach eine halbe Fliege ins Nest geschoben.
Und tatsächlich es hat geklappt.
Die Königin hatte nur kurz darauf fast die komplette, halbe Flieg gefressen. Einige Teile wurden auch den Larven zum Fressen auf den Bauch gelegt.
Das Ergebnis war, dass die Königin bald danach etliche Eier gelegt hat und die Larven viel schneller gewachsen sind. Drei Larven haben sich die letzten Tage schon verpuppt.
Ich werde sie noch eine Weile so weiter füttern, bis es mehr Arbeiterinnen sind. Insekten bekommen sie nur etwa alle drei Tage, Honigwasser ist immer vorhanden.
Stand: Königin, 2 Arbeiterinnen, 3 Puppen, 5-6 Larven in allen Größen und einiges an Eiern.
Endlich tut sich was!
Aber erst nachdem ich aus Frust eine etwas ungewöhnliche Methode der Fütterung angewandt habe.
Bisher hab ich die Insektenteile immer vor dem Eingang zum Ytong-Nest gelegt und darauf vertraut das die Arbeiterin das Futter ins Nest bringt.
Leider tat sie das nicht oder kaum.
Also hab ich vor einer Weile einfach eine halbe Fliege ins Nest geschoben.
Und tatsächlich es hat geklappt.
Die Königin hatte nur kurz darauf fast die komplette, halbe Flieg gefressen. Einige Teile wurden auch den Larven zum Fressen auf den Bauch gelegt.
Das Ergebnis war, dass die Königin bald danach etliche Eier gelegt hat und die Larven viel schneller gewachsen sind. Drei Larven haben sich die letzten Tage schon verpuppt.
Ich werde sie noch eine Weile so weiter füttern, bis es mehr Arbeiterinnen sind. Insekten bekommen sie nur etwa alle drei Tage, Honigwasser ist immer vorhanden.
Stand: Königin, 2 Arbeiterinnen, 3 Puppen, 5-6 Larven in allen Größen und einiges an Eiern.
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31.03.2008
Ich habe ihnen weiterhin jeden dritten Tag ein halbes Insekt (Fliege, Heimchen) ins Nest gegeben.
Die Resultate sind echt unglaublich.^^
Hat es am Anfang so ewig lange gedauert bis sich die Brut entwickelt hat, jetzt geht es richtig rasend schnell.
Der Bruthaufen ist schon gigantisch für eine Kolonie mit nur zwei Arbeiterinnen und eine Königin.
Es scheint, dass Kolonien dieser Art recht schnell wachsen und vermutlich recht groß werden.
Stand: Königin, 2 Arbeiterinnen, 7 Puppen, 5-6 größere Larven und (unzählbar) viele kleine Larven und Eier.
Ich habe ihnen weiterhin jeden dritten Tag ein halbes Insekt (Fliege, Heimchen) ins Nest gegeben.
Die Resultate sind echt unglaublich.^^
Hat es am Anfang so ewig lange gedauert bis sich die Brut entwickelt hat, jetzt geht es richtig rasend schnell.
Der Bruthaufen ist schon gigantisch für eine Kolonie mit nur zwei Arbeiterinnen und eine Königin.
Es scheint, dass Kolonien dieser Art recht schnell wachsen und vermutlich recht groß werden.
Stand: Königin, 2 Arbeiterinnen, 7 Puppen, 5-6 größere Larven und (unzählbar) viele kleine Larven und Eier.
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17.04.2008
Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.
Die gute ist, dass alle paar Tage neue Arbeiterinnen schlüpfen.
Die schlechte, dass zwei Arbeiterinnen gestorben sind.
Eine ist in eine Spalte zwischen Ytong und Glas gekrochen und wohl nicht mehr rausgekommen. Ich hab es leider auch zu spät bemerkt.
Eine andere lag tot auf dem Müllplatz. Warum diese gestorben ist weiß ich nicht.
Na ja, aber es sind noch sehr viele Puppen vorhanden aus denen bald Arbeiterinnen schlüpfen müssten. Brut ist reichlich vorhanden, ich denke dass die zwei Verluste nicht so tragisch sind.
Ab und an kann man jetzt einzelne Arbeiterinnen in der Arena beobachten.
Das Honigwasser wird sehr gut angenommen, genauso wie Insektenteile die ich weiterhin etwa alle drei Tage anbiete.
Stand: 3 Arbeiterinnen, 12-15 Puppen und einiges an Larven und Eiern.
Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.
Die gute ist, dass alle paar Tage neue Arbeiterinnen schlüpfen.
Die schlechte, dass zwei Arbeiterinnen gestorben sind.
Eine ist in eine Spalte zwischen Ytong und Glas gekrochen und wohl nicht mehr rausgekommen. Ich hab es leider auch zu spät bemerkt.
Eine andere lag tot auf dem Müllplatz. Warum diese gestorben ist weiß ich nicht.
Na ja, aber es sind noch sehr viele Puppen vorhanden aus denen bald Arbeiterinnen schlüpfen müssten. Brut ist reichlich vorhanden, ich denke dass die zwei Verluste nicht so tragisch sind.
Ab und an kann man jetzt einzelne Arbeiterinnen in der Arena beobachten.
Das Honigwasser wird sehr gut angenommen, genauso wie Insektenteile die ich weiterhin etwa alle drei Tage anbiete.
Stand: 3 Arbeiterinnen, 12-15 Puppen und einiges an Larven und Eiern.
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30.04.2008
Langsam geht es voran mit meinem kleinen Völkchen.
Es sind keine weiteren Arbeiterinnen umgekommen, dafür aber zum Glück etliche neue geschlüpft.
Diese zeigen jetzt auch mehr Aktivitäten ausserhalb des Nestes.
Der Eingangsbereich im Nest wurde mit Substrat verkleinert und auch die Kammer hinter dem Eingang aufgefüllt.
Die Arbeiterinnen sind sehr schnell. Schau ich ohne rotes Licht ins Nest rennen sie richtig in der Kammer rum. Etwas erinnert mich das Gewusel an Serviformica Arten.
Hier mal Bilder vom Beute machen:
Ein Mehlwurm wird erbeutet und mit Gift/Säure? noch mal getötet.^^
Die Arbeiterin hat den kleinen Mehlwurm durch das Becken getragen als wöge er gar überhaupt nichts.
Bin gespannt wann die ersten Media-Arbeiterinnen aufgezogen werden und natürlich auch auf die erste Majore.
Füttern tue ich weiterhin Honigwasser und alle drei Tage einen Mehlwurm.
Hier kann diskutiert werden.
Stand: 12 Arbeiterinnen, 3 Puppe, 5-6 größere Larven und einige kleine Larven und Eier.
Langsam geht es voran mit meinem kleinen Völkchen.
Es sind keine weiteren Arbeiterinnen umgekommen, dafür aber zum Glück etliche neue geschlüpft.
Diese zeigen jetzt auch mehr Aktivitäten ausserhalb des Nestes.
Der Eingangsbereich im Nest wurde mit Substrat verkleinert und auch die Kammer hinter dem Eingang aufgefüllt.
Die Arbeiterinnen sind sehr schnell. Schau ich ohne rotes Licht ins Nest rennen sie richtig in der Kammer rum. Etwas erinnert mich das Gewusel an Serviformica Arten.
Hier mal Bilder vom Beute machen:
Ein Mehlwurm wird erbeutet und mit Gift/Säure? noch mal getötet.^^
Die Arbeiterin hat den kleinen Mehlwurm durch das Becken getragen als wöge er gar überhaupt nichts.
Bin gespannt wann die ersten Media-Arbeiterinnen aufgezogen werden und natürlich auch auf die erste Majore.
Füttern tue ich weiterhin Honigwasser und alle drei Tage einen Mehlwurm.
Hier kann diskutiert werden.
Stand: 12 Arbeiterinnen, 3 Puppe, 5-6 größere Larven und einige kleine Larven und Eier.
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12.05.2008
Heute Nacht ist wieder eine Arbeiterin gestorben. Genauso wie die andere zuvor ist auch diese zuerst ständig im Becken herum gelaufen. Nachdem sie nicht mal nachts in Nest zurück ist, hab ich schon befürchtet dass diese auch stirbt. Tja und heute früh liegt sie tot an der Stelle an welcher sie die Nacht verbracht hat.
Ob die einfach nur eine sehr kurze Lebenserwartung haben? Es wurde bei anderen Haltern auch schon beobachtet, dass einzelne Arbeiterinnen sterben.
Dennoch wächst das Volk langsam aber sicher heran, deshalb sehe ich solche Verluste nicht allzu tragisch.
Ein Heimchen wird entdeckt und später komplett ins Nest geschleppt. Echte Kraftpakete die kleinen. Und nicht zu zweit wie das Bild vermuten lässt! Denn es die Arbeiterin, die nicht am Heimchen ist, welche dann gestorben ist. Sie zeigte kein Interesse am Futter.
Das Heimchen wurde im Nest ziemlich zerlegt. Hab später noch nachgesehen wie weit das Volk gewachsen ist, da war schon nur noch die hälfte des Futterinsekts übrig.
Stand: 15 Arbeiterinnen, 10-12 Puppen ( eine deutlich größer als die anderen:clap: ), 8-10 große Larven und noch eine Menge an kleinen Larven und Eiern.
Verluste: bisher 3 Arbeiterinnen.
Heute Nacht ist wieder eine Arbeiterin gestorben. Genauso wie die andere zuvor ist auch diese zuerst ständig im Becken herum gelaufen. Nachdem sie nicht mal nachts in Nest zurück ist, hab ich schon befürchtet dass diese auch stirbt. Tja und heute früh liegt sie tot an der Stelle an welcher sie die Nacht verbracht hat.
Ob die einfach nur eine sehr kurze Lebenserwartung haben? Es wurde bei anderen Haltern auch schon beobachtet, dass einzelne Arbeiterinnen sterben.
Dennoch wächst das Volk langsam aber sicher heran, deshalb sehe ich solche Verluste nicht allzu tragisch.
Ein Heimchen wird entdeckt und später komplett ins Nest geschleppt. Echte Kraftpakete die kleinen. Und nicht zu zweit wie das Bild vermuten lässt! Denn es die Arbeiterin, die nicht am Heimchen ist, welche dann gestorben ist. Sie zeigte kein Interesse am Futter.
Das Heimchen wurde im Nest ziemlich zerlegt. Hab später noch nachgesehen wie weit das Volk gewachsen ist, da war schon nur noch die hälfte des Futterinsekts übrig.
Stand: 15 Arbeiterinnen, 10-12 Puppen ( eine deutlich größer als die anderen:clap: ), 8-10 große Larven und noch eine Menge an kleinen Larven und Eiern.
Verluste: bisher 3 Arbeiterinnen.