Moderne Ameisenhaltung der heutigen Zeit, mit fachlichen und praxisnahen Informationen sowie Diskussionen, für jeden Interessierten den Umgang mit Ameisen zu erlernen
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Es sind Messor cf. decipiens. Eine Königin keine Arbeiterinnen. Zwei Nester eine Farm. Lehm Sand Mischung.
Larven entwickeln sich normal,d.h. weiß mit dunklen Verfärbungen am Ende. Ab einem gewissen Punkt wird die Farbe der Larven tief braun. Die Königin trägt sie dann weg.
Er für das als Info?
Vielen Dank Da die Königin allein lebt, füttere ich Körner und Proteinfutter direkt neben der Königin.
Hey, Ich bin zwar kein Spezialist und halte Messor barbarus und nicht Messor cf. decipiens, aber dennoch lässt sich mit einiger wahrscheinlichkeit sagen, dass deine Larven sterben. Ich gehe davon aus, dass es wie bei Tenebrio molitor dem Mehlwurm/Mehlkäfer ist, hier verfärben sich auch tote Exemplare schwarz. Bei meinen Messor barbarus ist es aber auch so, dass sich Nacktpuppen, kurz bevor die Arbeiterinnen schlüpfen, braun färben. Allerdings schlüpfen diese Arbeiterinnen trotzdem. mg Frisbee
vielen Dank für die beiden Antworten. Es sieht wirklich so aus, als wenn sie sterben. Aber warum? Auffällig ist, dass die Königin die Larven wegträgt. Warum?
Irgendwie hört sich das für mich so an, als wären die Haltungsbedingungen suboptimal. Larven sterben meistens dann, wenn die Nahrungsversorgung nicht gegeben ist bzw. die Parameter im Nest nicht stimmen.
Wenn sich Larven schwarz färben, ist es schon längst vorbei mit ihnen. Das sich aber Nacktpuppen in der Weiterentwicklung orange oder bräunlich färben, ist völlig normal. Bei Puppenkokon sieht man logischerweise nicht diese Veränderung am Tier selbst, daher vlt. die Ungewissheit bei manch Leuten.
Also... so wie ich das verstanden habe, hast du hier eine Messor-Art aus Südafrika, die sich in der Gründungsphase befindet? Nun, kannst du die Gyne erreichen ohne sie zu gefährden? Ich persönlich würde immer eine Gyne in einem RG-Nest gründen lassen, hier behält man eine Übersicht und kann bei Notwendigkeit eingreifen. Deine Art gründet gewiss claustral, daher ist eine Fütterung auch nicht notwendig. Mein Vorschlag? Gyne vorsichtig in ein RG-Nest umsiedeln, mit Wattepropf verschließen, gut abdunkeln und am besten in einen Behälter mit Deckel legen, wo du sie mit gewohnter Technik eine Temperatur von dauerhaften ~27 Grad verwöhnst.
So wäre mein Tipp und Vorschlag. Da es sich hier um ein Tier handelt, kann man nie eine Garantie auf schlagartige Besserung versprechen, aber es muss eine Veränderung her, damit deine Gyne noch eine Gründung auch schafft.
vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Leider helfen die Hinweise noch nicht. Das Larvensterben geht weiter. Sie wachsen bis zu einem gewissen Punkt, danach verfärben sie sich braun. Die Gyne trägt sie zum Müllplatz, danach werden sie dunkelbraun und schrumpfen zu einem kleinen Überbleibsel in braun.
Die Temperatur ist ok, ca. 25C, die Luftfeuchte gegen 70% und sonst keine großen Auffälligkeiten.
Ich fürchte, langsam stirbt die Kolonie, weil es keine Nachkommen gibt.