Bin sicherlich kein Experte auf dem Gebiet, aber ich schmeiße hier meine 50 Cent auch einmal mit hinein.
Wie schon erwähnt macht die Gesundheitspolizei vor allem Sinn, wenn man ein feuchtes Formicarium hat, vorranging also bei tropischen Ameisenarten.
Wenn das Bodensubstrat immer leicht feucht ist, ist das super für die Asseln und Springschwänze. Die Asseln freuen sich dann noch über eine kleine Rückzucksmögichkeit, zB. Blätter oder auch
ein Stück Rinde. Da bleibt es dann auch länger feucht.
Um das Ausbrechen brauchst du dir dann auch gar keine Gedanken machen, so zumindest meine Erfahrung bis jetzt. Wenn die Bedingungen stimmen ziehen die sich in den Boden oder Unterschlupf zurück und
kommen nur heraus wenn es etwas zum verwerten gibt oder gerade frisch gewässert wurde. Dann wuselt das ordentlich
Ob man jetzt noch unbedingt etwas anderes beachten sollte, weis ich nicht. Grundsätzlich sollte man sich näher mit dem Einrichten eines Tropenformicarium beschäftigt haben und sich informieren (Bodengrund, Lüften, Klima, Drainageschicht, etc). Bei einigen
Beschreibungen wird dann auch gleich nebenbei auf Springschwänze und weiße Asseln eingegangen.
Bei mir sind die jetzt seit einigen Wochen mit im Formicarium und ich kann nichts negatives Berichten. Reingekippt, fertig. Sieht nett aus, wenn sich da immer etwas am bewegen ist, und die Ameisen stören sich auch nicht daran. Obwohl häufig viele Springschwänze mit im Nest hocken.