Fragen zu Camponotus ligniperdus
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Kegellachs
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- Beiträge: 70
- Registriert: 14. Oktober 2010, 16:31
Fragen zu Camponotus ligniperdus
Hallo zusammen,
Da meine aus einem meiner Terrarien gerettete Kolonie Lasius niger leider den Winter nicht überstanden hat, hat meine Freundin mir spoitan eine kleine Gründerkolonie Camponotus ligniperdus gekauft.
War natürlich gut gemeint und ich habe mich ungemein gefreut, ABER:
Natürlich gab es keinerlei Vorbereitung.
Nun habe ich die Gyne und 4 Arbeiter, ausserdem 4 oder 5 Larven samt ihrem RG (mit Alufolie umwickelt) in das leere Farmbecken der L.niger gestellt.
Das ist natürlich auf Dauer zu klein und wahrscheinlich auch falsch eingerichtet:
Das Becken ist gefüllt mit etwas Sand, die Farm mit Sand-Lehm. Die Maße sind 20x10x10 cm.
Nun meine Fragen: Kann ich den Bodengrund so belassen oder sollte ich doch lieber auf Erde, Humus o.ä. zurückgreifen? Eben eine "waldigere" Einrichtung.
Und: Wie lange kann ich die Kolonie in dem Becken bzw. RG belassen?
Nach Autoreperatur und Ausbau meiner Leopardgecko Zucht ist nämlich das Geld knapp und ich würde nur ungern schon wieder etwas neues anschaffen ;-)
Da meine aus einem meiner Terrarien gerettete Kolonie Lasius niger leider den Winter nicht überstanden hat, hat meine Freundin mir spoitan eine kleine Gründerkolonie Camponotus ligniperdus gekauft.
War natürlich gut gemeint und ich habe mich ungemein gefreut, ABER:
Natürlich gab es keinerlei Vorbereitung.
Nun habe ich die Gyne und 4 Arbeiter, ausserdem 4 oder 5 Larven samt ihrem RG (mit Alufolie umwickelt) in das leere Farmbecken der L.niger gestellt.
Das ist natürlich auf Dauer zu klein und wahrscheinlich auch falsch eingerichtet:
Das Becken ist gefüllt mit etwas Sand, die Farm mit Sand-Lehm. Die Maße sind 20x10x10 cm.
Nun meine Fragen: Kann ich den Bodengrund so belassen oder sollte ich doch lieber auf Erde, Humus o.ä. zurückgreifen? Eben eine "waldigere" Einrichtung.
Und: Wie lange kann ich die Kolonie in dem Becken bzw. RG belassen?
Nach Autoreperatur und Ausbau meiner Leopardgecko Zucht ist nämlich das Geld knapp und ich würde nur ungern schon wieder etwas neues anschaffen ;-)
AW: Fragen zu Camponotus ligniperdus
Kommt auf den Plattenabstand deiner Farm an, sollte dieser zu klein sein, dann Bau einfach ein Ytong Nest ( höchstens 10€ Materialkosten) Da wirst du dir aber noch Zeit lassen können,da die 5-6 Meisen am Anfang bestimmt nicht so schnell aus ihrem Rg umziehen
Das Becken reicht bestimmt für den Anfang jedoch kann es sein das du nächstes Jahr schon anbauen musst.
Du solltest auch darauf achten das der Schlauchdurchmesser ausreicht.
Zahlen zur Größe findest du im Antstore bei der jeweiligen Art.
Ich wünsch dir viel Glück mit den Tierchen;-)
Das Becken reicht bestimmt für den Anfang jedoch kann es sein das du nächstes Jahr schon anbauen musst.
Du solltest auch darauf achten das der Schlauchdurchmesser ausreicht.
Zahlen zur Größe findest du im Antstore bei der jeweiligen Art.
Ich wünsch dir viel Glück mit den Tierchen;-)
Wiehl dann nei de Wei so muss des sei!!!:drink:
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Kegellachs
- Einsteiger
- Beiträge: 70
- Registriert: 14. Oktober 2010, 16:31
AW: Fragen zu Camponotus ligniperdus
Die Sache mit dem Ytong Nest hab ich auch schon überlegt 
Aber wie sieht es denn mit dem Wachstum der Kolonie aus? Wann ziehen sie ca. vom RG um? Der Plattenabstand in der Farm reicht bei weitem nicht. Sind vllt 1 - 1,5 cm.

Aber wie sieht es denn mit dem Wachstum der Kolonie aus? Wann ziehen sie ca. vom RG um? Der Plattenabstand in der Farm reicht bei weitem nicht. Sind vllt 1 - 1,5 cm.
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DermitderMeise
- Halter
- Beiträge: 3040
- Registriert: 1. April 2007, 09:24
AW: Fragen zu Camponotus ligniperdus
Hallo, doch der Plattenabstand reicht; die Tiere bewegen sich schließlich nicht der Länge nach ausgestreckt zwischen beiden Scheiben hin und her.
Auch wenn Camponotus-Arten manchmal reine Erdnester in Sand bauen (s. hier) käme ein Ytong wahrscheinlich den natürlichen Verhältnissen in den meisten Fällen näher und wenn du ihn selbst baust, bleibst du deutlich im einstelligen €-Bereich (inkl. Plexiglas-Deckscheibe). Meine Jungkolonie C. ligniperdus ist freiwillig nach nur wenigen Tagen in den Ytong gezogen, wenn ich mich richtig erinnere.
Auch wenn Camponotus-Arten manchmal reine Erdnester in Sand bauen (s. hier) käme ein Ytong wahrscheinlich den natürlichen Verhältnissen in den meisten Fällen näher und wenn du ihn selbst baust, bleibst du deutlich im einstelligen €-Bereich (inkl. Plexiglas-Deckscheibe). Meine Jungkolonie C. ligniperdus ist freiwillig nach nur wenigen Tagen in den Ytong gezogen, wenn ich mich richtig erinnere.-
Kegellachs
- Einsteiger
- Beiträge: 70
- Registriert: 14. Oktober 2010, 16:31
AW: Fragen zu Camponotus ligniperdus
Am Liebsten wäre mir persönlich ja ein Holznest.. Genug Holz hätten wir auch hinter dem Haus liegen.. Aber ich trau mir noch nicht so richtig zu, es auch in Nestform zu bringen^^
Weiss vielleicht jemand, ob man so etwas fertig kaufen kann oder ob es Aufsätze für die Bohrmaschine gibt, mit denen man das bewerkstelligen könnte?
Edit: Gedanken mache ich mir beim Plattenabstand vor allem um die Gyne... Die ist schon fast so breit wie der Plattenabstand
Weiss vielleicht jemand, ob man so etwas fertig kaufen kann oder ob es Aufsätze für die Bohrmaschine gibt, mit denen man das bewerkstelligen könnte?
Edit: Gedanken mache ich mir beim Plattenabstand vor allem um die Gyne... Die ist schon fast so breit wie der Plattenabstand
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DermitderMeise
- Halter
- Beiträge: 3040
- Registriert: 1. April 2007, 09:24
AW: Fragen zu Camponotus ligniperdus
Hi,
für Holz gibt's so etwas: klick (nur als Beispiel). Ich weiß allerdings nicht wie gut man mit einer Bohrmaschine fräsen kann, ich bin ein Dremelkind.
für Holz gibt's so etwas: klick (nur als Beispiel). Ich weiß allerdings nicht wie gut man mit einer Bohrmaschine fräsen kann, ich bin ein Dremelkind.
