Polyrhachis dives - brauche eure Hilfe

Allgemeine Fragen und Themen über exotische Ameisenarten (hier keine Berichte)
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NIPIAN
Halter
Beiträge: 2443
Registriert: 7. September 2005, 17:57

AW: Polyrhachis dives - brauche eure hilfe

Beitrag von NIPIAN »

Spass, Spass, Spass!
Jedes Gift ist toxisch. Das macht ein Gift zum Gift. Und Gifte sind in geringen Dosierungen das, was jeder in Apotheken kauft, sobald er ein Wehwehchen hat. Die Dosis macht die Wirkung.
Ameisensäure ist ein Konservierungsmittel in der Nahrungsmittelindustrie und wird als Antirheumatikum in der Medizin genutzt. Des Zeuch macht nen hohen Anteil (den Anteil?) am beißenden Geruch aus.

Weitere Ausdünstungen und deren Folgen einer Kolonie sind wohl eher unerforscht. Es kommt nur auf die Aufregung des/der Betroffenen an und ob ein Institut deren krankmachende Wirkung anerkennt. Ob dem tatsächlich so ist... bei geringer Morbidität MUSS nicht die gemeldete und vermutete Ursache dabei gleich der zu Grunde Liegenden sein.
Hummelfant

AW: Polyrhachis dives - brauche eure hilfe

Beitrag von Hummelfant »

Die Ausdünstungen von Polyharchis ist deren Wehrsekret. Es ist kein gift sondern eine Säure, die ebenfalls in die Luft gelangt.

Polyharchis gibt dieses Wehrsekret bei Stress ab, also bei nicht artgerechter Haltung.

Durch die reizende Wirkung dieses Wehrsekretes kann es zu gesundheitlichen Schäden kommen.

Aber wenn man sich gut um seine Schützlinge kümmert, ist alles in Butter. (Allerdings ist es bei Polyharchis unmöglich sie auf Dauer zu halten, weil ihre Ansprüche unerfüllbar sind. Es sei denn man baut ein Haus mit riesigen Garten extra für seine Polyharchis)
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Darius
Halter
Beiträge: 627
Registriert: 6. Januar 2004, 20:21

AW: Polyrhachis dives - brauche eure hilfe

Beitrag von Darius »

Hallo Leute,

die Art wurde zwar schon von vielen Haltern gekauft, allerdings ist der Verkauf im Verhältnis zum Koloniewachstum noch nicht lange im Gange. Jetzt sind es bei den meisten Haltern vielleicht noch 2.000-3.000 Arbeiterinnen, aber das ist für Polyrachis dives praktisch nichts. Die Kolonien werden wesentlich größer, nicht nur weil sie polygyn sind, es ist einfach die Biologie dieser Ameisen in riesigen Staaten zu leben. In ein paar Jahren, je nach Haltungsbedingungen, werden die Kolonien in die Hunderttausende gehen und dann bekommt man wirklich Probleme. Kein Mensch kann sie dann noch halten, das ist Fakt, zumal sie dann noch schneller wachsen. Vielleicht ist das Koloniewachstum das geringere Problem, es gibt ja auch Menschen, die erfolgreich Balttschneiderameisen pflegen.
Der Halter, der so große Proleme mit den Polyrachis dives hatte, war wohl kein schlechterer, als es die anderen Polyrachishalter sind. Trotzdem kam es in seinem Fall irgendwann zu Säureausdünstungen, was dann wohl auch bei den anderen Haltern früher oder später passieren wird.
Es ist doch wohl klar, dass die Säure von einer riesen Kolonie in einem geschlossenen Raum irgendwann zu Problemen beim Atmen führt (beim Menschen, wie bei den Ameisen!?). Da kann man das Fenster aufreißen wie man will und auch 100 PC-Lüfter in die Abdeckung vom Formicarium bauen, das bringt auf Dauer nichts. Bei einer zu hohen Säurekonzentration bekommt man Atemprobleme, der eine eher, der andere erst später. Da braucht man gar nicht mehr die Frage nach Gesundheitssschäden stellen. Ist doch logisch, dass säurehaltige Atemluft auf Dauer nicht gut für den Menschen ist.
Stellt sich wohl nur die Frage, was der Halter machen soll. Entweder dezimiert er die Kolonie immer mal wieder oder er tötet sie irgendwann ganz. Zumindest ich sehe da keine andere Möglichkeit. Polyrachis sind einfach nicht die richtigen Ameisen, um sie auf Dauer in einem normalen Haushalt zu halten.

Grüße, Darius
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Darius
Halter
Beiträge: 627
Registriert: 6. Januar 2004, 20:21

AW: Polyrhachis dives - brauche eure Hilfe

Beitrag von Darius »

Hallo Leute,

die Art wurde zwar schon von vielen Haltern gekauft, allerdings ist der Verkauf im Verhältnis zum Koloniewachstum noch nicht lange im Gange. Jetzt sind es bei den meisten Haltern vielleicht noch 2.000-3.000 Arbeiterinnen, aber das ist für Polyrachis dives praktisch nichts. Die Kolonien werden wesentlich größer, nicht nur weil sie polygyn sind, es ist einfach die Biologie dieser Ameisen in riesigen Staaten zu leben. In ein paar Jahren, je nach Haltungsbedingungen, werden die Kolonien in die Hunderttausende gehen und dann bekommt man wirklich Probleme. Kein Mensch kann sie dann noch halten, das ist Fakt, zumal sie dann noch schneller wachsen. Vielleicht ist das Koloniewachstum das geringere Problem, es gibt ja auch Menschen, die erfolgreich Balttschneiderameisen pflegen.
Der Halter, der so große Proleme mit den Polyrachis dives hatte, war wohl kein schlechterer, als es die anderen Polyrachishalter sind. Trotzdem kam es in seinem Fall irgendwann zu Säureausdünstungen, was dann wohl auch bei den anderen Haltern früher oder später passieren wird.
Es ist doch wohl klar, dass die Säure von einer riesen Kolonie in einem geschlossenen Raum irgendwann zu Problemen beim Atmen führt (beim Menschen, wie bei den Ameisen!?). Da kann man das Fenster aufreißen wie man will und auch 100 PC-Lüfter in die Abdeckung vom Formicarium bauen, das bringt auf Dauer nichts. Bei einer zu hohen Säurekonzentration bekommt man Atemprobleme, der eine eher, der andere erst später. Da braucht man gar nicht mehr die Frage nach Gesundheitssschäden stellen. Ist doch logisch, dass säurehaltige Atemluft auf Dauer nicht gut für den Menschen ist.
Stellt sich wohl nur die Frage, was der Halter machen soll. Entweder dezimiert er die Kolonie immer mal wieder oder er tötet sie irgendwann ganz. Zumindest ich sehe da keine andere Möglichkeit. Polyrachis sind einfach nicht die richtigen Ameisen, um sie auf Dauer in einem normalen Haushalt zu halten.

Grüße, Darius

-Edit:

Zu den Säureausdünstungen bitte hier weiter diskutieren: http://ameisenforum.de/exotische-ameise ... post168469

In diesem Thread nur noch über das eigentliche Thema reden.

Edit Ende-
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