KFKA - Ameisenhaltung kurze Fragen, kurze Antworten
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Cephalotus
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- Registriert: 6. Januar 2010, 09:48
AW: KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten
Winterschlaf gibts nur bei Säugetieren.
Ameisen halten Winterruhe, schlafen dabei nicht, bewegen sich nur langsam, der Stoffwechsel fährt herunter.
Füttern tut man das, was wie Ameisen wollen: Kohlenhydrate (Zucker, Honig, Körner und so viele andere Carbs, die es gibt.) und Proteine (in natürlicher Form, d.h. Insekten aller Art, außer sie haben Abwehrsekrete (Feuerwanze).
Messorart mit langsamem Wachstum aus subtropischem Gebiet (=keine Winterruhe oder nur eine sehr kurze) = Messor arenarius
Ameisen immer anbieten freiwillig umzuziehen. Ausgenommen es besteht unmittelbarer Handlungsbedarf (Watte undicht im RG, Schimmel, Milben, Wohnunsbrand, whatever).
Ameisen halten Winterruhe, schlafen dabei nicht, bewegen sich nur langsam, der Stoffwechsel fährt herunter.
Füttern tut man das, was wie Ameisen wollen: Kohlenhydrate (Zucker, Honig, Körner und so viele andere Carbs, die es gibt.) und Proteine (in natürlicher Form, d.h. Insekten aller Art, außer sie haben Abwehrsekrete (Feuerwanze).
Messorart mit langsamem Wachstum aus subtropischem Gebiet (=keine Winterruhe oder nur eine sehr kurze) = Messor arenarius
Ameisen immer anbieten freiwillig umzuziehen. Ausgenommen es besteht unmittelbarer Handlungsbedarf (Watte undicht im RG, Schimmel, Milben, Wohnunsbrand, whatever).
C. largiceps (50+), Camponotus singularis (200+), Messor cehphalotes (600+), Pachycondyla impressa (1), Pachycondyla villosa (150+), Paraponera clavata (110+), Pheidole noda (500+)
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Grad nochmal wegen Winterruhe zu meinen Mädels (M.rubra):
Im Moment wird es ja nicht ganz so kühl, im Speicher ist daher eher so 10, 11 Grad in deren Becken. Gebe aber seit einer Woche kein Futter mehr (Insekten seid mehreren Wochen).
Nun aber die Frage: Sollte ich nochmal füttern, da es ja noch 3, 4 Grad zu warm ist oder genügt das so wie es ist schon (wird ja noch kühler)?
LG
Im Moment wird es ja nicht ganz so kühl, im Speicher ist daher eher so 10, 11 Grad in deren Becken. Gebe aber seit einer Woche kein Futter mehr (Insekten seid mehreren Wochen).
Nun aber die Frage: Sollte ich nochmal füttern, da es ja noch 3, 4 Grad zu warm ist oder genügt das so wie es ist schon (wird ja noch kühler)?
LG
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Danke "Cephalotus" aber das war keine Antwort auf meine frage.... aber egal...trotzdem danke!^^
und das Ameisen nicht schlafen war uns beiden wohl auch klar aber..ok
mfG
mixi
und das Ameisen nicht schlafen war uns beiden wohl auch klar aber..ok
mfG
mixi
Meine Ameisen
Messor barbarus | Lasius niger
Messor barbarus | Lasius niger
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hallo zusammen
ich bin auch auf der Suche nach einer eher kleineren Art (Kol[l]oniegröße nicht die Tiere selbst), kann mir jem. ein paar Species auflisten?
gruß erik
ich bin auch auf der Suche nach einer eher kleineren Art (Kol[l]oniegröße nicht die Tiere selbst), kann mir jem. ein paar Species auflisten?
gruß erik
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Cephalotus
- Halter
- Beiträge: 116
- Registriert: 6. Januar 2010, 09:48
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@Mixi:
Unterschwellig war es das schon:
Ameisen haben in der Natur auch nicht die Wahl und lassen eine tote Raube einfach links liegen, weil ihnen heute der Sinn mehr nach "Wildragout" steht. Was ich damit sagen will, ist hoffentlich klar. Wer überleben will, darf nicht wählerisch sein.
Ich empfinde auf jedenfall einen Unterschied zwischen heimischen und auswärtigen Arten. Heimische nehmen quasi alles an, auch wenn nicht alles gleich gut verwertet wird. Ameisen ferner Herkunft dagegen, gerade aus dem Bereich der Ponerinen, haben wirklich so eine Art Abneigung gegen so manches Futtertier und wollen Abwechslung, was man natürlich darin merkt, dass sie so manches Futtertier nicht annehmen. Mal nehmen sie Fliegen lieber an, mal ein Larvenstadium von irgendetwas, mal Heimchen.
Da Ameisen aber nur flüssige Nahrung zu sich nehmen, kann man hier die Weichen stellen. Aber was ist flüssiges Protein? Ganz einfach: Innereien. Fliegenpuppen aufschneiden, sie lieben es. Wachsmottenlarve oder -puppe aufschneiden, sie liegen es. Heimchen zerteilen, sie lieben es. Natürlich verändert sich dann das Verhalten der Ameisen. Denn sie müssen die Tiere ja nicht mehr zerteilen. Das kann man dann nicht mehr beobachten.
Was die Flüssigkeits und auch die Kohlenhydrataufnahme angeht, so kann auch hier wieder unterscheiden. Es gibt manche Kolonie, die Zuckerkristalle eintragen, andere nehmen lieber Honigwasser und die allermeisten nehmen Zuckerwasser. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass es einen Unterschied macht, WIE man das ganze dar reicht. Viele rühren einfach ein Gläschen an und tropfen es zu einem kleinen Teich in ein Plastikschälchen oder worin auch immer. Einheimische Arten nehmen das auch gerne so an. Bessere Erfahrung habe ich jedoch mit einzelnen Tropfen gemacht. Klares Wasser, so können vermutlich viele beobachten, nehmen Ameisen fast nie aus einer Wasseransammlung an, sondern lieber aus Substrat oder aus feuchtem Ytong.
Mit Honig jedweder Art habe ich übrigens schlechtere Erfahrung gemacht. Gerade in Naturbecken entstehen öfter mal Reste, die im Substrat versickern und dann gähren. (Gährt Honig? Oder wie nennt man das? Es riecht auf jeden Fall ziemlich auffällig, wie uuuuuralter Apfelsaft.)
Grüße
Ceph
PS: das Fazit: ausprobieren! Seid kreativ, kauft nicht jede Woche Heimchen im Fress**pf, das würde zwar gehen (Notwendigkeit, um zu überleben), aber das andere macht doch viel mehr Spaß.
Unterschwellig war es das schon:
Ameisen haben in der Natur auch nicht die Wahl und lassen eine tote Raube einfach links liegen, weil ihnen heute der Sinn mehr nach "Wildragout" steht. Was ich damit sagen will, ist hoffentlich klar. Wer überleben will, darf nicht wählerisch sein.
Ich empfinde auf jedenfall einen Unterschied zwischen heimischen und auswärtigen Arten. Heimische nehmen quasi alles an, auch wenn nicht alles gleich gut verwertet wird. Ameisen ferner Herkunft dagegen, gerade aus dem Bereich der Ponerinen, haben wirklich so eine Art Abneigung gegen so manches Futtertier und wollen Abwechslung, was man natürlich darin merkt, dass sie so manches Futtertier nicht annehmen. Mal nehmen sie Fliegen lieber an, mal ein Larvenstadium von irgendetwas, mal Heimchen.
Da Ameisen aber nur flüssige Nahrung zu sich nehmen, kann man hier die Weichen stellen. Aber was ist flüssiges Protein? Ganz einfach: Innereien. Fliegenpuppen aufschneiden, sie lieben es. Wachsmottenlarve oder -puppe aufschneiden, sie liegen es. Heimchen zerteilen, sie lieben es. Natürlich verändert sich dann das Verhalten der Ameisen. Denn sie müssen die Tiere ja nicht mehr zerteilen. Das kann man dann nicht mehr beobachten.
Was die Flüssigkeits und auch die Kohlenhydrataufnahme angeht, so kann auch hier wieder unterscheiden. Es gibt manche Kolonie, die Zuckerkristalle eintragen, andere nehmen lieber Honigwasser und die allermeisten nehmen Zuckerwasser. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass es einen Unterschied macht, WIE man das ganze dar reicht. Viele rühren einfach ein Gläschen an und tropfen es zu einem kleinen Teich in ein Plastikschälchen oder worin auch immer. Einheimische Arten nehmen das auch gerne so an. Bessere Erfahrung habe ich jedoch mit einzelnen Tropfen gemacht. Klares Wasser, so können vermutlich viele beobachten, nehmen Ameisen fast nie aus einer Wasseransammlung an, sondern lieber aus Substrat oder aus feuchtem Ytong.
Mit Honig jedweder Art habe ich übrigens schlechtere Erfahrung gemacht. Gerade in Naturbecken entstehen öfter mal Reste, die im Substrat versickern und dann gähren. (Gährt Honig? Oder wie nennt man das? Es riecht auf jeden Fall ziemlich auffällig, wie uuuuuralter Apfelsaft.)
Grüße
Ceph
PS: das Fazit: ausprobieren! Seid kreativ, kauft nicht jede Woche Heimchen im Fress**pf, das würde zwar gehen (Notwendigkeit, um zu überleben), aber das andere macht doch viel mehr Spaß.
C. largiceps (50+), Camponotus singularis (200+), Messor cehphalotes (600+), Pachycondyla impressa (1), Pachycondyla villosa (150+), Paraponera clavata (110+), Pheidole noda (500+)
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Hallo Hector!
Bei etwa 10° können Myrmica sp. noch etwas furagieren und auch sonst nicht gänzlich zur Ruhe kommen. Sobald sie sich bewegen, wird mehr Energie verbraucht u. diese muss ersetzt werden. Wenn du also noch Aktivitäten feststellen kannst, würde ich noch etwas nachfüttern (kein Eiweiß).
Die heimischen Myrmica spp. vertragen ohne weiteres Temperaturen um 0° für die Winterruhe.
L.G.Boro
Bei etwa 10° können Myrmica sp. noch etwas furagieren und auch sonst nicht gänzlich zur Ruhe kommen. Sobald sie sich bewegen, wird mehr Energie verbraucht u. diese muss ersetzt werden. Wenn du also noch Aktivitäten feststellen kannst, würde ich noch etwas nachfüttern (kein Eiweiß).
Die heimischen Myrmica spp. vertragen ohne weiteres Temperaturen um 0° für die Winterruhe.
L.G.Boro
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Prima, danke Dir Boro.
Leider ist da oben in ihrem Becken nach wie vor 10 - 12 Grad.
Entweder muss es draußen kälter werden oder ich muss wohl im Speicher über Nacht Fenster auflassen, damit es endlich etwas weniger wird.
Habe ihnen jetzt nochmal Honig-Zuckerlösung angeboten
Die werden irgendwann auch komplett im Nest verbleiben, wenn Nahrung draußen ist, oder? Dann kann ich die Lösung normal wieder wechseln bis nichts mehr los ist.
LG
Leider ist da oben in ihrem Becken nach wie vor 10 - 12 Grad.
Entweder muss es draußen kälter werden oder ich muss wohl im Speicher über Nacht Fenster auflassen, damit es endlich etwas weniger wird.
Habe ihnen jetzt nochmal Honig-Zuckerlösung angeboten

Die werden irgendwann auch komplett im Nest verbleiben, wenn Nahrung draußen ist, oder? Dann kann ich die Lösung normal wieder wechseln bis nichts mehr los ist.
LG
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hi,
was passiert wenn man alle ameisen aus dem RG in die arena schüttelt?
was passiert wenn man alle ameisen aus dem RG in die arena schüttelt?